Das literarische Quartett: Literatur

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Das literarische Quartett
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Worum es hier geht

Das Literarische Quartett war und ist die ultima ratio der deutschen Literaturkritik. Zuweil herb, auch süß und doch immer treffend. Wir Freunde der geplegten Fernsehunterhaltung würden uns über ein wie immer geartetes Wiederauferstehen der Sendung freuen.

Um die literarische Kost nicht verkommen zu lassen, erlauben wir uns eine Auflistung der kommentierten - und derweil zersetzten - Werke vorzunehmen. Ich selbst habe mir die eine oder andere Anregung für meine Speisekammer holen können.

Hoffentlich haben auch Sie Freude an den Hinterlassenschaften des literarischen Quartetts!

Stöbern Sie am besten in den Rezensionen über Werke des Literarischen Quartetts oder lassen Sie sich von unseren aktuellen Tipps inspirieren!
 

Handverlesene neuere Werke


Diese Zeite beschäftigt sich mit dem im ZDF ausgestrahlten literarischen Quartett, hat aber keinen anderen Bezug zum ZDF oder zu beteiligten Personen. 
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Nicholson Baker, Vox >>
Heinrich Böll, Der Engel schwieg >>
Amos Oz, Der dritte Zustand >>
 Bauchlandung
Jula Franck, Bauchlandung >>
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Literatur ist die Sendung für die Seele. Ranicki, Karasek, Löffler und das literarische Quartett im ganzen haben Kultur ins zdf gebracht. Aus Anlaß der Todestage von Heine, Böll, Schiller und Thomas Mann werden Sondersendungen ausgestrahlt. Autoren und Kritiker gleichermaßen freuen sich auf das Buch als Film. Löffler ist wohl nicht mehr mit von der Partie. Literatur Geschenke für Kultur. Heine und Grass sind alsbald auch mit von der Partie? Das literarische Quartett geht weiter. Reich-Ranicki zerstört Literatur? Der Vorwurf kam des öfteren auf den Plan, wenngleich es nur immer um die eine Sendung ging. So kam auch die Intuition sich aus dem Geschäft zurückgezogen weiter in Zeitung Kritik zu üben, über Marcel Reich-Ranicki..

1 Gilbert Adair Gilbert Adair, geboren 1944, Schriftsteller und Kolumnist (The Independent on Sunday), lebt in Notting Hill, London. 2 Isabel Allende 3 Martin Amis Martin Amis, der 1949 in Oxford geboren wurde, ist der Autor von neun Romanen, einer Sammlung von Kurzgeschichten und drei Sachbüchern. Er lebt in London. 4 Günther Anders Günther Anders, 1902 geboren, promovierte 1923 bei Husserl, emigrierte 1933 nach Paris und 1936 nach Amerika. Er ist "der wahrscheinlich schärfste und luzideste Kritiker der technischen Welt" (Jean Amery), sein Hauptwerk ist "Die Antiquiertheit des Menschen". literarischen Quartetts 5 Jakob Arjouni Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, studierte und jobbte nach dem Abitur einige Jahre in Südfrankreich und lebte dann in Berlin. Er veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Für "Ein Mann, ein Mord" erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimi-Preis. Derzeit lebt er vorwiegend in Südfrankreich. 6 Paul Auster Der Erzähler, Essayist, Übersetzer und Dichter Paul Auster wurde 1947 in Newark in den USA geboren. Nach einem Studium an der Columbia University in New York zog er nach Frankreich, wo er die Werke französischer Schriftsteller übersetzte. Gleichzeitig begann er, erste eigene Texte in amerikanischen Zeitschriften zu veröffentlichen. Sein internationaler Durchbruch als Autor gelang ihm 1987 mit der "New York-Trilogie". In den drei Romanen dieser Sammlung stehen 9 11 John Banville John Banville, geboren 1945 in Wexford, Irland, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen irischen Autoren. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Banville lebt und arbeitet in Dublin. "Das Buch der Beweise", Roman 1991. "Athena", Roman, 1996. "Der Unberührbare", Roman, 1997. 13 Jurek Becker, geboren am 30. September 1937, schrieb neben Vorlagen für populäre Fernserien ("Liebling Kreuzberg") und politischen Glossen vor allem Erzählungen und Romane, u.a. "Jakob der Lügner" (1969), "Der Boxer" (1976), "Schlaflose Tage" (1978), "Bronsteins Kinder" (1986). Er starb am 14. März 1997. 16 Louis Begley 19 Saul Bellow Saul Bellow, 1915 in Lachine (Kanada) geboren, wuchs in Chicago auf, wo er Soziologie und Anthropologie studierte. Er lehrte an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Saul Bellow erhielt für sein umfangreiches literarisches Werk zahlreiche Auszeichnungen, 1976 den Nobelpreis für Literatur. Bellow lebt in der Nähe von Boston. 20 Thomas Bernhard Thomas Bernhard, am 9. Februar 1931 in Heerlen/Niederlande geboren, starb am 12. Februar 1989 in Gmunden/Oberösterreich. 22 Marcel Beyer Marcel Beyer, geboren 1965, lebte bis 1996 in Köln und seitdem in Dresden. Er wurde bekannt mit seinen Romanen >Das MenschenfleischFlughundeFalsches Futter, "ein beeindruckender lyrischer Debutband" (Frankfurt Allgemeine Zeitung), erschien 1997. Marcel Beyer wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Uwe-Johnson-Preis 1997, dem Jean-Paul-Preis 2000 und dem Heinrich Böll-Preis der Stadt Köln. 23 Manfred Bieler 24 Wolf Biermann Wolf Biermann, am 15. November 1936 in Hamburg geboren, ging 1953 in die DDR. Er studierte Politische Ökonomie, Philosophie und Mathematik, war Regieassistent beim Berliner Ensemble und begann 1960 zu komponieren und zu schreiben. 1965 totales Auftrittsverbot. 1976 erfolgte die spektakuläre Ausbürgerung. Wolf Biermann lebt heute als Schriftsteller und Liedermacher in Hamburg. 25 Maxim Biller Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Seine Erzählungen, Reportagen, Kolumnen und Kritiken veröffentlicht er u. a. in "Tempo", "Spiegel", "Weltwoche", in der "Süddeutschen Zeitung" und in der "Zeit". Mit der 1991 herausgegebenen Sammlung seiner journalistischen Arbeiten gelang ihm eine rasant-literarische Fibel der 80er Jahre. "Die Tempojahre" (1991), Essays; "Harlem Holocaust" (1998), Erzählungen; sowie "Die Tochter"(2000), Roman 26 Andrej Bitow Bitow, Andrej russ. Schriftsteller, *27.5.1937 Leningrad Das Puschkinhaus, 27 Robert Bober Robert Bober, geb. 1931 in Berlin, arbeitete zunächst als Schneider, Töpfer und Erzieher, bevor er sich als Regisseur und Dokumentarfilmer großes Ansehen erwarb. 1933 Emigration mit seinen Eltern nach Paris, wo er seitdem lebt. Er war Assistent bei Truffaut und hat zahlreiche Dokumentarfilme gedreht. 'Was gibt's Neues vom Krieg', sein erster Roman, wurde 1993 mit dem begehrten Rundfunkpreis 'Prix Livre Inter' ausgezeichnet. das literarische Quartett 28 Klaus Böldl 29 Heinrich Böll Heinrich Böll, 1917 in Köln geboren, nach dem Abitur Buchhandelslehre, 1939-45 Soldat, dann Gefangenschaft; nach dem Krieg Student und Hilfsarbeiter in der Tischlerei des Bruders; seit 1950 freier Schriftsteller in Köln; für sein Werk erhielt er u.a. 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur, war Präsident des bundesdeutschen und des internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985. 31 Karl August Böttiger 32 Madeleine Bourdouxhe Madeleine Bourdouxhe, geboren 1906 in Lüttich, gestorben 1996 in Brüssel. Sie gehörte zum literarischen Kreis um Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Ihr uvre, das mehrere Romane und Erzählungsbände umfaßt, erlebte ein internationales Comeback. Auf deutsch erschienen mit großem Erfolg die Romane "Gilles' Frau", "Auf der Suche nach Marie" sowie die Erzählungsbände "Wenn der Morgen dämmert", "Unterm Pont Mirabeau fließt die Seine" und zuletzt der Roman "Als wir träumten". 33 Tom Coraghessan Boyle T. Coraghessan Boyle wurde 1948 in Peekskill, New York im Hudson Valley geboren. Er war Lehrer an der dortigen High-School und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten. Heute lebt er in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles Creative Writing. Sein 1987 erschienener Roman "World's End" brachte ihm höchstes Lob der Kritik. Noch im selben Jahr erhielt Boyle den PEN/Faulkner-Preis. 35 Scott Bradfield Scott Bradfield wurde 1955 in Landarzt. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. das literarische Quartett Hugo Claus, 1924 in Brügge geboren, ist einer der bedeutendsten niederländischsprachigen Autoren der Gegenwart. Er ist als Prosaschriftsteller, Lyriker, Dramatiker, Film- und Theaterregisseur und nicht zuletzt als Maler bekannt geworden. Mit seinem berühmten Roman, 'Der Kummer von Flandern', wurde 1986 die große Renaissance der niederländischen Literatur in Deutschland eingeleitet. Unbekannt geblieben sind in Deutschland allerdings seine kleinen Prosatexte.Die Enge der Verhältnisse, die Hoffnungslosigkeit, in der die Menschen leben, und der Tod, der nach ihnen greift, das sind die bitteren Themen der Erzählungen von großer Ausdruckskraft. 52 J. M. Coetzee J. M. Coetzee, der 1940 in Kapstadt geboren ist und von 1972 bis 2002 als Literaturprofessor in seiner Heimatstadt lehrte, gehört zu den meistgerühmten Autoren der Gegenwart. Er wurde für seine Romane und sein umfangreiches essayistisches Werk mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. zweimal mit dem Booker Prize, 1983 für "Leben und Zeit des Michael K." und 1999 für "Schande". 2003 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Seit 2002 lebt Coetzee in Adelaide, Australien. 53 Sigrid Damm Sigrid Damm wurde 1940 in Gotha/Thüringen geboren, dort aufgewachsen. 1959-65 Studium der Germanistik und Geschichte in Jena (Dr. phil.). 1965 bis 1970 Hochschullehrerin in Jena. Seit 1970 Kritikerin und Herausgeberin in Berlin, seit 1978 freie Schriftstellerin. 1993 Gastdozentin an den Universitäten Glasgow und Edinburgh. 1994 Gastprofessorin in Hamburg. Mitglied des P.E.N.. Lebt in Berlin und in Roknäs/Nordschweden. 54 Don DeLillo Don DeLillo, 1936 in New York als Sohn italienischer Einwanderer geboren, hat ein umfangreiches erzählerisches Werk vorgelegt. Für den Roman "Weißes Rauschen" erhielt er den National Book Award, "Sieben Sekunden" "Der Doktor braucht ein Heim", "Ein fremdes Gefühl" (1993), "Zwischen zwei Scheiben Glück" (1997). Außerdem drehte sie den gerühmten Dokumentarfilm "Zacharias". 60 Alfred Döblin Alfred Döblin, geboren am 10. August 1878 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, war Nervenarzt in Berlin; dort begründete er auch die expressionistische Zeitschrift "Der Sturm" mit. 1933 emigrierte Döblin nach Paris, 1940 floh er nach Amerika und konvertierte zum Katholizismus. Nach dem Krieg kehrte er als französischer Offizier nach Deutschland zurück. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Das goldene Tor" (1946-1951) und Mitbegründer der Mainzer Akademie (1949). 1953 übersiedelte er wieder nach Paris. Er starb am 26. Juni 1957 in Emmendingen bei Freiburg 61 Heimito von Doderer 62 Fjodor Dostojewskij Für Nietzsche war er einer der "schönsten Glücksfälle" seines Lebens, Hesse feierte ihn "als größten Dichter der russischen Sprache", Thomas Mann nannte ihn den ersten Psychologen der Weltliteratur und Heinrich Böll attestierte ihm "exakte Prophetie": Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881), geboren in Moskau, gestorben in St. Petersburg, stammte aus einer verarmten Adelsfamilie, wurde wegen der Teilnahme "Die großen Blondinen" (2002), "Am Piano" (2004) und "Cherokee" (BvT 0030; Mai 2004). 68 Umberto Eco Umberto Eco wurde 1932 im italienischen Alessandria geboren. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler promovierte in Turin, wo er anschließend als Dozent Ästhetik unterrichtete. Er war Mitbegründer der Semiotik, einer Bedeutungslehre, die sich mit der Funktion von Zeichensystemen auseinandersetzt, oder, so Eco, der "Disziplin, die alles untersucht, was man zum Lügen verwenden kann". Auch in den USA war Eco immer wieder als Professor tätig. Inzwischen forscht und unterrichtet er an der Universität von Bologna. Sein literarischer Durchbruch gelang ihm 1980 mit dem Roman "Der Name der Rose". Im folgenden Jahr erhielt er mit dem Premio Strega eine der angesehensten Auszeichnungen Italiens. Es folgte unter anderem der ebenfalls weltweit erfolgreiche Roman "Das Foucaultsche Pendel" (1988). Darüber hinaus hat Eco sich als international renommierter Wissenschaftler, Kritiker und Essayist einen Namen gemacht, nicht zuletzt mit seinem grundlegenden kommunikationstheoretischen Standardwerk "Semiotik. Entwurf einer Theorie der Zeichen" (1975). 70 Richard Ellmann Richard Ellmann (1918-1987), der sich zeitlebens mit den vier die Literatur des Jahrhunderts prägenden Autoren beschäftigt hat, deckt anhand von Dokumenten und aufgrund von Gesprächen, die er mit Angehörigen und Bezugspersonen der Autoren führte, furchtlos wie behutsam bisher weitgehend ungelüftete Geheimnisse der Dichterpsyche im Spannungsfeld sexueller, religiöser und existentieller Nöte auf. Ellmann versucht zu deuten, indem er eindringlich beschreibt, zitiert und das Werk der Dichter nie aus den Augen verliert. 71 Per Olov Enquist Per Olov Enquist wurde 1934 geboren in dem kleinen Dorf Hjoggböle in der nordschwedischen Provinz Västerbotten. Er studiert Literaturwissenschaft in Uppsala und verkehrt in einem Milieu (u.a. um die Literaturzeitschrift 'Rondo'), das am Anfang der sechziger Jahre zu einem Zentrum der literarischen Diskussion in Schweden und zum Impulsgeber für zahlreiche junge Autoren wurde. Neben seiner belletristischen Schriftstellerei ist Enquist als Literaturkritiker tätig. 1965-1976 ist er 74 Theodor Fontane Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. 75 Ford Madox Ford 76 Richard Ford Richard Ford, 1944 in Jackson, Mississippi, geboren, lebt heute in New Orleans und Montana. Bekannt wurde er mit seinen Romanen "Der Sportreporter" und "Unabhängigkeitstag". 78 Paula Fox Paula Fox wurde 1923 in New York geboren, wo sie heute noch lebt. Sie veröffentlichte zahlreiche Kinderbücher, für deren Gesamtwerk sie 1978 mit dem "Hans-Christian-Andersen-Preis" ausgezeichnet wurde. 2000 erschien in Deutschland ihr bereits 1971 in den USA veröffentlichter Roman "Was am Ende bleibt", der sich binnen kurzem zu einem großen Presse- und Verkaufserfolg entwickelte. 79 Jula Franck 80 Michael Frayn Michael Frayn, geboren 1933, verfasste nach seinem Philosophie-Studium neben seiner journalistischen Tätigkeit für den "Manchester Guardian", den Londoner "Observer" und die BBC eine Reihe von vorwiegend satirischen Romanen und Theaterstücken um bürgerliche Konvention, Snobismus, Heuchelei und überkommene Strukturen wie z.B. "Der nackte Wahnsinn" (1982). Sein Roman "Headlong" wurde für den Booker-Prize nominiert. Kurz vor seinem Tod vollendete Gaddis das Hörspiel "Torschlusspanik" sowie einen letzten Roman, "Agape, Agape". 83 Gabriel García Márquez Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach den Jurastudium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er gilt als einer der bedeutEND sten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 86 William H. Gass 87 Christoph Geiser 88 Wilhelm Genazino Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg. 1998 erhielt er den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 89 Johann Wolfgang von Goethe 90 Georges-Arthur Goldschmidt Geboren wurde Georges-Arthur Goldschmidt in Hamburg. Seine Familie, wohlhabend, weltoffen und verwandt mit dem Dichter Heinrich Heine, ist jüdischer Herkunft, aber bereits im 19. Jahrhundert zum Protestantismus konvertiert. Der Junge wächst in den ersten Jahren wohlbehütet auf, doch bald gibt es deutliche Anzeichen für die Gewalt und den Terror des Nazi-Regimes. 1938 beschließen die Eltern ihre Söhne zunächst nach Florenz zu schicken. Als auch dort die Lage prekär wird, bringt man beide in einem Internat in den Hautes-Savoies unter, wo der jüngere Georges-Arthur, vor den Nazis zwar gerettet, jedoch körperlich gepeinigt und sexuell mißbraucht wird, während sein älterer Bruder in die Résistance geht, die Mutter stirbt und der Vater nach Theresienstadt deportiert wird. 91 Nadine Gordimer Nadine Gordimer wurde 1923 in der ›Von fernen Ländern‹ (11198), ›Die Sterne des Südens‹ (11723), ›Der verruchte Ort‹ (12640).Elisabeth Endres: zum Tode von Julien Green; aus: SZ 19.8.1989 99 Graham Greene Graham Green, geboren 1904 in Berkhamstead in England, gestorben 1991 in Vevey in der Schweiz, zählt zu den berühmtesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst Romane, kleinere Prosa, Dramen, Essays, Kinderbücher und ist nun in neuen Übersetzungen erschienen. Von Graham Greene sind u.a. folgende wichtige Werke erschienen: Unser Mann in Havanna, Orient-Express, Zentrum des Schreckens. 101 Undine Gruenter 102 Durs Grünbein Durs Grünbein, 1962 in Dresden geboren, gehört der u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Dichter und Essayist zu den bedeutendsten Autoren seiner Generation. Zuletzt erschien von ihm der Gedichtband 'Nach den Satiren' (1999). 103 Norbert Gstrein 104 Lars Gustafsson Lars Gustafsson, 1936 in Schweden geboren, studierte Mathematik und Philosophie in Uppsala und Oxford. Fast zehn Jahre lang war er Kritiker, später Chefredakteur der bedeutenden schwedischen Literaturzeitschrift "Bonniers Litterära Magasin". Seit 1983 lebt der Lyriker, Philosoph und Romancier, dessen Werke mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden in Austin/Texas. 105 Erich Hackl 106 Sebastian Haffner Sebastian Haffner, geb. 1907 in Berlin, emigrierte 1938 nach England, wo er mit 'Germany: Jekyll & Hyde' eine scharfsinnige Analyse zum zeitgenössischen Deutschland schrieb. 110 Peter Handke Peter Handke, geboren 1942 in Griffen, Kärnten, lebt in Frankreich. Zuletzt erschien: 'Mein Jahr in der Niemandsbucht'. Mit seinem Aufsatz 'Gerechtigkeit für Serbien. Eine winterliche Reise an den Flüssen Donau, Save, Morawa und Orina' erregte Handke Anfang 1996 erhebliches Aufsehen. 116 Ludwig Harig Ludwig Harig wurde 1927 in Sulzbach im Saarland geboren und arbeitete seit 1950 als Volksschullehrer. Neben literarischen Texten und 126 Eva Heller 127 Georg Hensel Georg Hensel, geboren 1923 in Darmstadt, starb dort im Mai 1996. Von 1975 bis 1989 war er Theaterkritiker der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'. 128 Zbigniew Herbert Zbigniew Herbert (1924 -1998) Meuselwitz/Sachsen geboren und ist in der Bergarbeiterfamilie seines Großvaters aufgewachsen. Nach der Volksschule machte er eine Dreherlehre und arbeitete nach dem Wehrdienst als Werkzeugmacher, Hilfsschlosser und Abräumer in einer Ausflugsgaststätte. Ab 1970 war er zehn Jahre lang Heizer in Meuselwitz Høeg, Peter dän. Schriftsteller *17.5.1957 Kopenhagen Fräulein Smillas Gespür für Schnee, 1992 Peter Høeg ist der international erfolgreichste dänische Schriftsteller des ausgehenden 20. Jahrhunderts. 134 Gert Hofmann Gert Hofmann wurde 1931 in Limbach / Sachsen geboren. Ingeborg-Bachmann-Preis und zuletzt mit dem Literaturpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Vier Wochen nach Abgabe des Manuskripts für seinen letzten Roman Die kleine Stechardin starb Gert Hofmann 1993 in Erding. 136 Nick Hornby Nick Hornby, Michel Houellebecq Michel Houellebecq wurde 1958 in La Reunion geboren und lebt in Paris. Er ist Preisträger des angesehenen Grand Prix National des Lettres. Die prominente Jury mit Julian Barnes, Philippe Sollers und Mario Vargas Llosa sprach ihm 1998 für seinen Roman Elementarteilchen den Pr 139 Bohumil Hrabal Bohumil Hrabal (1914 - 1997) wurde mit seinem Roman „Ich habe den englischen König bedient“ weltberühmt. In seiner Heimat zählt er zu den bekanntesten und beliebtesten Erzählern. Ulrich Matthes gelingt es, mit seinem wenig spektakulärem Vortrag den originellen Erzählstil *21.12.1950 Zug Die Tessinerin, 1981 Thomas Hürlimann gehört zu den meistbeachteten deutschsprachigen Gegenwartsautoren der Schweiz (Harenberg) 143 Alan Isler Alan Isler, 1934 in London geboren, zog 1952 nach New York, wo er englische Literatur unterrichtete. Er lebt in New York und London. Außerdem von Alan Isler auf deutsch erschienen: "Op. non cit." (1997) 144 Fleur Jaeggy 145 Henry James *15.4.1843 New York, † 28.2.1916 London Bildnis einer Dame, 1881 Als erster US-amerikanischer Schriftsteller der Moderne übte Henry James mit seinen psychologisch-differenzierten Gesellschaftsromanen großen Einfluss aus, u.a. auf James R Joyce. (Harenberg) 146 Elfriede Jelinek Elfriede Jelinek wurde 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark geboren. Noch während ihrer Schulzeit begann sie, am Wiener Konservatorium. 1964 nahm sie das Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien auf, das sie aber nach einigen Semestern abbrach. In den folgenden Jahren entstanden Jelineks erste Gedichte. Ihr Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Hörspiele, Übersetzungen (etwa von Thomas Pynchon) und Drehbücher (z.B. zu "Malina" nach dem Roman von Ingeborg Bachmann). Mit Büchern wie "Die Klavierspielerin" (1983) und "Lust" (1989) erregte Jelinek großes Aufsehen im Feuilleton und zunehmend auch in den Massenmedien, die die umstrittene Autorin vorzugsweise als tabubrechende Radikalfeministin in Szene setzen. Bereits 1969 erhielt Elfriede Jelinek zwei österreichische Preise für ihre Lyrik und in den folgenden Jahren weitere zahlreiche Literaturprei 148 Joachim Kaiser Joachim Kaiser wurde 1928 in Ostpreußen geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Hamburg Hermann Kant zählte zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR, die den Autor mit zahlreichen Auszeichnungen würdigte. Sein Werk zeichnet sich durch die geschickte Verbindung von vergangenen und "Tadellöser & Wolff" (1971), "Aus großer Zeit" (1978) und "Herzlich Willkommen" (1984) gehören, wurde Kempowski zum Bestsellerautor und Chronisten des deutschen Bürgertums. Seine monumentale mehrbändige Echolot-Collage (1993, 1999, 2002) etablierte ihn als einen der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Schriftsteller. Seit über 25 Jahren erscheint das Werk von Walter Kempowski im Knaus Verlag, zuletzt der Roman "Letzte Grüße". Walter Kempowski lebt und arbeitet in Nartum. 151 Alfred Kerr Alfred Kerr (ursprünglich Kempner), 1867 in Breslau geboren, studierte Literaturwissenschaft in Berlin bei dem großen Ey P. E. ist ungarischer Schriftsteller (*9.11.1929 Budapest). 153 Imre Kertész Imre Kertesz, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Er gilt seit dem späten Erfolg seines "Roman eines Schicksallosen" als einer der großen europäischen Schriftsteller. Die jahrelange Arbeit an diesem großen Roman, der 1975 in Ungarn erschien, finanzierte er durch Musicals und Unterhaltungsstücke. Er betätigte sich als Übersetzer von Freud, Nietzsche, Hofmannsthal, Canetti, Wittgenstein u.a. Nach "Roman eines Schicksallosen" und "Kaddisch für ein nicht geborenes Kind" liegt mit "Fiasko", dem Mittel- und Herzstück, die "Trilogie der Schicksallosigkeit" vollständig vor. 155 Martin Kessel Martin Kessel, 1901 in Plauen/Vogtland geboren, starb 1990 in Berlin. Er studierte in Berlin, München und Frankfurt Germanistik, Philosophie sowie Musik- und Kunstwissenschaft, promovierte 1923 und lebte als freier Schriftsteller in Berlin. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Kleist-Preis 1926, der Georg-Büchner-Preis 1954, der "Parlando" (Roman, 2001) und "Schundroman" (Roman, 2002); vom kommenden Jahr an wird sein gesamtes Werk in der Frankfurter Verlagsanstalt neu aufgelegt. 159 Georg Klein Georg Klein, 1953 in AUgsburg geboren, lebt mit seiner familie in Berlin und Ostfriesland. Sein Roman Libidissi wurde als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 1998 gefeiert und in mehrere Sprachen übersetzt. 1999 erhielt er den Brüder-Grimm-Preis und 2000, für einen Ausschnitt aus Barbar Rosa, der Ingeborg-Bachmann-Preis. 160 Victor Klemperer Autor und Philologe *9.10.1881 Landsberg/Warthe †11.2.1960 Dresden 161 Ivan Klima Ivan Klima, 1931 in Prag geboren, verbrachte einen Teil seiner Kindheit im KZ, studierte Bohemistik und Literaturwissenschaft und war Redakteur und Lektor. 1969/70 hielt er Vorlesungen in tschechischer Sprache an der Michigan University in Ann Arbor, USA, und lebt seit 1970 wieder in Prag, wo er bis zur Wende 1989 Publikationsverbot hatte. Klima wurde zuerst mit seinen Theaterstücken bekannt, die nahezu in ganz Europa, den USA und Kanada zu sehen waren. Seine Romane und Erzählungen wurden in viele Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 162 Bengt af Klintberg 163 Ruth Klüger Ruth Klüger, 1931 in Wien geboren, über Wasser hielt. Sein Erzählungsband »Franio« wurde 1994 mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. 1999 erschien sein erfolgreicher Roman »Herrn Kukas Empfehlungen« 165 Hildegard Knef Hildegard Knef, geboren am 28. Dezember 1925 in Ulm, Schauspielerin, Sängerin, Autorin. Nach der Schule Ausbildung als Trickfilmzeichnerin, parallel dazu Schauspielstudium; nach Kriegsende Theater-Engagements, Filmkarriere durch sogenannte „Trümmerfilme“, die sie zum DEFA-Star machten; 1947-50 erfolglos in Hollywood; 1951 kurzer Nacktauftritt in Willi Forsts Film Die Sünderin, der einen Skandal auslöste; danach u.a. diverse Hollywood-Filme (u.a. Schnee am Kilimandscharo), Hauptrollen in Broadway Musicals (Silk Stockings, Ninotschka); 1962 Veröffentlichung des ersten Albums So oder so ist das Leben; Auftakt ihrer Karriere als Chansonsängerin mit insgesamt 10 Alben; ab 1970 mit dem Buch Der geschenkte Gaul dritte Karriere als Schriftstellerin, 1975 folgte Das Urteil; 166 Michael Köhlmeier Michael Köhlmeier, geboren 1949, wuchs in Hohenems/Vorarlberg auf, wo er auch heute lebt. Für sein Werk wurde der österreichische Bestsellerautor unter anderem mit dem Manès-Sperber-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis und dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm der Roman »Geh mit mir« sowie die »Geschichten von der Bibel« (zwei Bände), die neu erzählte Passionsgeschichte »Der Menschensohn« und der Roman »Der Tag, an dem Emilio Zanetti berühmt war«. 167 Ulrike Kolb Ulrike Kolb, 1942 geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Frankfurt/Main. 168 György Konrád György Konrad, 1933 in Debrecen als Sohn einer jüdischen Familie geboren, tauchte nach der Deportation der Eltern, kaum elfjährig, unter. Er studierte Literaturwissenschaft und wurde in Ungarn zu einem der intellektuellen Wortführer. Seit 1969 erschienen Romane und Essays. 1991 wurde György Konrad mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet, seit 1997 ist er Präsident der Akademie der Künste Berlin. 169 Gerhard Köpf 170 Paul Kornfeld Paul Kornfeld wurde am 11. Dezember 1889 in Prag geboren. 1916 erschien als erstes Buch die Tragödie »Die Verführung«, im folgenden Jahr die erste Prosaveröffentlichung, »Legende«. Im Dezember 1932 siedelte er nach Prag über und begann mit der Arbeit an »Blanche«, angeregt und unterstützt von Ernst Rowohlt. 1941 Verhaftung durch die SS und Deportation nach Polen. Paul Kornfeld starb im Januar 1942 im Ghetto Lodz. 171 Hanna Krall Hanna Krall, 1937 in Warschau geboren, überlebte als Mädchen in einem Versteck das Warschauer Ghetto. Sie arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Untergrundpreis Brigitte Kronauer, 1940 in Essen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg. Das erzählerische Werk von Brigitte Kronauer ist bei Klett-Cotta erschienen. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin, mit dem Heinrich-Böll-Preis, dem Hubert-Fichte-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet. 2004 erhielt sie den Mörike-Preis der Stadt Fellbach zuerkannt, im Januar 2005 den Bremer Literaturpreis für ihren Roman »Verlangen nach Musik und Gebirge« und 2005 den Georg-Büchner-Preis. 178 Michael Kumpfmüller Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. >Hampels Fluchten< ist seine erste literarische Veröffentlichung. 179 Milan Kundera Milan Kundera, 1929 in Brünn/Tschechoslowakei geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. 182 Hanif Kureishi 183 J. M. G. Le Clézio 184 Gert Ledig 185 Thomas Lehr 186 Zoé Valdès 348 Birgit Vanderbeke 350 Mario Vargas Llosa 351 Dragan Velikic 352 Stephan Wackwitz 353 Martin Walser 358 Ernst Weiß 359 Dieter Wellershoff 360 Markus Werner 361 François Weyergans 362 Urs Widmer 364 Josef Winkler 366 Leon de Winter 368 Jeanette Winterson 369 Wolf Wondratschek 370 Virginia Woolf 371 Marguerite Yourcenar mit Marcel Reich-Ranicki und Iris Radisch, Sigrid Löffler sowie Hellmut Karasek. Ein Kritker, eigentlich Literaturpapst tritt auf in der Fernsehsendung oder Literatursendung.